Die schöne neue Welt der “Betroffenheitskultur”

„Im Mai 1968 träumte die Jugend von einer Welt, in der es verboten ist zu verbieten. Die neue Generation denkt nur daran, zu zensieren, was sie kränkt oder ‚beleidigt‘.“

Ende der Aufkärung, bildungsfern, weil nicht genug recherchiertt, geschichtkiche Herkunft ignoriert (2020-09-20 Die Beerdigung der J.K. Rowling – Mara Delious – Welt)
Sahra Wagenknecht, Rudolf Anschober, Caroline Fourest

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„Im Mai 1968 träumte die Jugend von einer Welt, in der es verboten ist zu verbieten. Die neue Generation denkt nur daran, zu zensieren, was sie kränkt oder ‚beleidigt‘.“Caroline Fourest: Generation Beleidigt

Zu Recht stellt sie fest, dass „die wirklichen Diskriminierungen in den letzten Jahren zurückgegangen sind.“ Das hindert Berufs-Aktivisten allerdings nicht, ständig neue Diskriminierungen auszumachen. „Ganz so als hätten sie Angst, arbeitslos zu werden, stürzen sich professionelle Aktivisten auf belanglose Nebenschauplätze, um sie polemisch aufzublähen und zu übertreiben (…) die im Theater, in Kinos oder in der Universität falsche Feinde erschaffen, nur um einen Posten zu ergattern.“

Als Jugendlicher dachte ich mir immer: “Wenn meine Generation an der Macht ist, ist unsere Gesellschaft offener
und nicht mehr so verbohrt, oberflächlich, hinterfotzig und konservativ. Ich hatte ja keine Ahnung…

Dann kam aus irgendeinem Paralleluniversum plötzlich diese haarezurückgelende, empathielose, abgehobene möchtegernintellektuelle Schnöseltruppe daher und alles war anders.

Wie kann man in diesem Alter schon so wehleidig auf Satire reagieren? Wie kann ein Mensch der in der selben Zeit wie ich aufgewachsen ist, so vom Weg abkommen um der türkisen ÖVP beizutreten? Deren Positionen zu z.B Cannabis oder auch Homosexualität, kann doch kein normal denkender Mensch vertreten wenn man sich wissenschaftliche Studien dazu ansieht.

“Generation Beleidigt”
“Im Mai 1968 träumte die Jugend von einer Welt, in der es verboten ist zu verbieten. Die neue Generation denkt nur daran, zu zensieren, was sie kränkt”, schreibt die französische Autorin Caroline Fourest in ihrer neuen Streitschrift “Generation Beleidigt”. Wir fragen: Welche Rolle spielt dabei die Sprache – in den sozialen Netzwerken wie im wirklichen Leben?

Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei.

Über den wachsenden Einfluss linker Identitärer.”Diese Radikalen sind oft Menschen, die weder die Kraft noch die Geduld haben, andere Menschen zu verändern.“

P.S.:  Wer suchet, der findet!

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Medienspiegel:
2021-01-08 Caroline Fourest: Generation Beleidigt – Hans Durrers Buchbesprechungen

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